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Tauchcomputer Kaufberater – Diese Punkte solltest Du vor dem Kauf bedenken

Selbst bei gelegentlichen Tauchgängen – etwa im Urlaub – ist der Tauchcomputer ein nützliches Werkzeug. Im professionellen Tauchen gehört er ohnehin schon lange zur Standardausrüstung. Angesichts der deutlich gefallenen Preise stehen viele Hobbytaucher vor dem Problem, das richtige Gerät für ihre Zwecke und ihren Bedarf zu wählen. Dabei sind neben individuellen Vorlieben wie der Wunsch, die Tauchgänge am heimischen PC auswerten zu können, auch technische Fragen zu berücksichtigen.

In unserem Tauchcomputer Kaufratgeber besprechen wir die wichtigsten Punkte, auf die Du bei deiner Kaufentscheidung achten solltest.

Taucher

Ein Tauchcomputer erhöht die Sicherheit bei jedem Tauchgang, ersetzt aber das eigene Mitdenken, Wissen, sowie eine gute Vorbereitung nicht.

Die Sicherheit steht an erster Stelle

Selbstverständlich kann sich ein Taucher bis zu einer gewissen Tiefe auch an einer Dekompressionstabelle orientieren. Wer jedoch einmal den Komfort eines Tauchcomputers erfahren hat, wird diesen auch bei künftigen Gängen nie wieder missen wollen. Entscheidender Faktor ist, dass hier alle wesentlichen Daten übersichtlich zur Verfügung stehen. Beim Tauchen ist gerade für Unerfahrene die Gefahr groß, abgelenkt zu werden oder Situationen falsch einzuschätzen. Ein Kontrollinstrument ist deshalb gerade für diese eine mehr als sinnvolle Investition, um Fehler zu vermeiden. Er stellt darüber hinaus ein weiteres, unabhängiges Messgerät, das für Notfälle zur Verfügung steht. Redundante Systeme – also solche, die mehrfach abgesichert werden – sind in kritischen Verfahren schon lange ein Standard. Das Tauchen gehört selbst in geringen und mittleren Tiefen wegen seiner potentiellen Gefahren definitiv zu diesen.

Unser Tauchcomputer Test stellt Dir die besten Tauchcomputer vor.

Angesichts der deutlich gesunkenen Preise bietet der Tauchcomputer bei einem vergleichsweise geringen Aufwand einen deutlichen Gewinn an Sicherheit.

Tauchcomputer InformationenNullgrenze und Dekompression werden automatisch berechnet

Kein Einsteiger sollte sich auch nur annäherungsweise bis an die Nullgrenze annähern. Die Folgen einer mangelnden Dekompression sind in einem günstigen Fall extrem schmerzhaft und erfordern eine kostspielige Behandlung, die nicht überall vollzogen werden kann. In extremen Fällen können sie bis zum Tod reichen. Der Tauchcomputer protokolliert jeden Gang exakt über einen eigenen Tiefenmesser und zeigt deutlich an, wo die Grenze liegt. Ist eine Dekompression erforderlich, berechnet er diese automatisch. Er weist auch auf Sicherheitsstopps hin, die eingelegt werden sollten. Dafür verwendet er je nach Hersteller unterschiedliche Modelle. Moderne Tauchcomputer benutzen aktuelle Verfahren und garantieren dadurch eine maximale Sicherheit. Sie signalisieren dem Taucher die notwendige Zeit und stoppen diese automatisch. Damit erübrigt sich auch der Blick auf Tiefenmesser, Uhr und andere Messinstrumente. Statt die Anzeigen im Auge zu behalten, kann sich der Taucher darauf konzentrieren, die Tiefe zu halten und ansonsten die Unterwasserwelt zu genießen.


Welche Funktionen benötige ich?

Tauchcomputer PC

Eine nützliche Zusatzfunktion: Die Koppelung des Tauchcomputers mit dem eigenen Computer

Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten Tauchcomputers ist, dass er alle Voraussetzungen für ein konkretes Projekt und möglichst solche für die Zukunft erfüllt. Die grundlegenden Funktionen eines Tauchcomputers beschreiben wir hier auf unserer Startseite. Die dort aufgeführten Merkmale sollte jeder ausgewählte Tauchcomputer mindestens aufweisen. Darüber hinaus bieten viele Modelle weitere Extras. Eine Auswertung der Tauchgänge über den PC ist beispielsweise eine nützliche Option. So können Fotos genau einer Tiefe oder einem Ort zugeordnet, aber auch das eigene Verhalten exakt analysiert werden. Dies ist besonders für ambitionierte Taucher wichtig – eine nachträgliche Analyse erlaubt es, mögliche und vielleicht bestehende Fehler zu erkennen und diese bewusst zu beseitigen.


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Übersichtlichkeit spielt eine wichtige Rolle

Selbstverständlich fühlt es sich gut an, mit einem hochmodernen und für alle Möglichkeiten ausgestatteten Tauchcomputer ins Wasser zu gehen. Wichtig ist aber etwas anderes: Der Benutzer muss sein Gerät kennen und es muss die wirklich relevanten Informationen für seine Zwecke anzeigen. In einer Tiefe von 15 Metern ist eine Wahl zwischen Pressluft und Nitrox überflüssig, wenn dieses ohnehin nicht verwendet wird. Es ist deshalb ratsam, sich auf ein Modell zu konzentrieren, dass möglichst genau den zu erwartenden Anforderungen entspricht. Wird es nicht regelmäßig eingesetzt, stehen deshalb Grundfunktionen wie die einfache Ablesbarkeit, Benutzung und Programmierung an erster Stelle.


Auswahl des Modells und der Bauweise

Spätestens, wenn der Sport von einem gelegentlichen Hobby zu einem regelmäßigen übergeht oder sogar beruflich werden soll, stellt sich die Frage: Welche Ausrüstung benötige ich nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft. Ab semiprofessionellen Einsätzen sind luftintegrierte Geräte empfehlenswert. Sie bieten – siehe redundante Systeme – eine zusätzliche Sicherheit, wenn sie am Finimeterschlauch als zusätzliches Messinstrument angeschlossen werden. Andernfalls verwenden sie eine drahtlose Verbindung zu dem Atemregler und können nützliche Informationen, aber keine höhere Sicherheit bieten. Eine weitere Frage ist die zwischen einem Armband und einer Konsole. Bei Tauchgängen in mittlerer und hoher Tiefe gilt: Am besten beides. Eines dient als Messgerät und das andere zur Kontrolle. Generell hat das Armband den Vorteil, leicht erreichbar und einsehbar zu sein. Die Konsole ist unter bestimmten Umständen – insbesondere beim Wrack- und Höhlentauchen – wegen der zusätzlichen Handgriffe und den zusätzlichen Anschlüssen diesem in der Handhabung unterlegen.


Tauchcomputer PreiseEin guter Tauchcomputer ist nicht teuer

Die Preise für einen Tauchcomputer unterscheiden sich stark nach dem Funktionsumfang. Einfache Modelle sind neu bereits für 150 Euro bis 300 Euro verfügbar. Bei luftintegrierten Tauchcomputern beginnen die Preise bei 300 Euro und sind nach oben offen. In jedem Fall kann sich ein Preisvergleich bei unterschiedlichen Anbietern beispielsweise auf Amazon lohnen. Mitunter werden dort neue Geräte für die Hälfte der Herstellerpreise und gebrauchte noch günstiger gehandelt. Vor dem ersten Einsatz ist es bei Altgeräten immer ratsam, die Batterie zu ersetzen. Ein Ausfall – zum Beispiel während eines Urlaubs – wiegt deutlich schwerer als die einmaligen Kosten.


 


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